Wie wäre es, dieser „Sache“ Kleidung, die uns so nahe ist wie nichts anderes, einmal näher nachzuspüren?

Ihr könntet  ...

... nachforschen, wo kommt Kleidung her:
Aus welchen Materialien besteht sie?
Wie werden die Rohstoffe dafür gewonnen?
Wo werden die Rohstoffe hergestellt?
Welche Menschen arbeiten daran?

... erkunden, warum Kleidung wichtig ist für Euch:
Schützt sie Euch vor Kälte, Regen, Blicken, ...?
Zeigt sie, wo Ihr dazu gehört?
Zeigt sie, wer Ihr seid?
Stimmt der Spruch „Kleider machen Leute“?

... nachfragen, wer bestimmt, was Ihr tragt:
Die Mode? - Wer ist das?
Der Trend? - Wer macht den?

... erspüren, wie es Euch geht, wenn Ihr erfahrt:
Dass unsere Kleidung häufig zu Hungerlöhnen hergestellt wird?
Dass Landarbeiter wegen der auf Baumwollfeldern eingesetzten Gifte krank werden?
Dass Flüsse durch Gifte der Textilindustrie verunreinigt werden, ...?

... diskutieren, ob es für Euch wichtig ist, auf Eure Kleidung zu achten:
Weil manche Gifte in ihr bleiben und Ihr sie auf der Haut tragt?
Weil sie, wenn sie in fernen Ländern produziert wird, für den Transport über tausende von Kilometern Energie verbraucht und Luft verpestet?
Weil schlechte Arbeitsbedingungen und Ausbeutung bei der Kleiderherstellung in armen Ländern echten Frieden auf der Erde verhindern?

Nach allem Forschen, Nachspüren und Diskutieren fragt Ihr Euch vielleicht, was Ihr machen könnt, um Eure „zweite Haut“ bewusster zu tragen?!

Wenn Ihr an Eure Zukunft denkt, könnte  vielleicht gerade das ein Megatrend sein: Kleidung im Bewusstsein der Hintergründe und mit Verantwortung, gegenüber sich selbst, gegenüber seiner Umwelt und gegenüber den Menschen weit über den Globus, tragen?  „Kleidung - nachhaltig“ eben.

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